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Schweiz Tag 5

Sempacher See – Aarau – Brugg- Waldshut, 87 km

Schauerlich

Nachtrag: Der Ort steht heute ganz im Zeichen des Jodler Festivals Hier sollen sich wohl zehntausende Jodlerfans treffen, um die Besten unter den Besten zu küren. Selbstc die Parkgebühr für einen PKW auf der Weide – so als Parameter – beträgt 30 CFR.  Sicher interessant, aber so ganz alleine würde ich mir als alleinreisender Laie ohne Jodel-Diplom doch ziemlich verloren vorkommen. Also weiter …

Die Vorbereitungen laufen. Eine von vielen Bühnen.
Das Programm für Freitag

Schon früh morgens ist es drückend heiss. Das kleine Zelt wird zur unangenehmen Bruthöhle. 7:45 Uhr ist es aber auch Zeit zum Aufstehen. Die Sonne bietet eine gute Gelegenheit die Klamotten auszubreiten und die Restfeuchte auszutrocknen.

Zeit für ein kleines Frühstück.

Eine Dame macht sich hinter meinem Zeltplatz im Uferschilf des Sees zu schaffen. Ob sie ein Vogelgelege suche, frage ich. Nein, sie sei im Rahmen eines Biomonitoring auf der Suche nach dem “Silberblättrigen Gilbweiderich” (eine Pflanze für alle Nicht-Botaniker). In der von ihr gesuchten Variation aber nur hier endemisch und sehr selten. Und überhaupt. die Fortschritte der Digitalisierung auch in ihrem Bereich. Schon vor 24 Jahren habe sie die Spedition Emons in Köln besucht und sie sei begeistert gewesen, dass man damals schon die Bewegungen der gesamten Flotte sehen und rekapitulieren konnte.

9:45 Uhr mache ich mich auf entlang des Ostufers bis zum Ort Sursee am Nordufer.

Guckt man genau hin, sieht man noch die hohen Gipfel
Der Lindenhof

Ungefähr in Sursee liegt der Ablauf des Sempachersees, die Suhre (mit h).

Hier gelingt mir noch ein letzter Blick auf die 4000et hinter mir

Ihr folge ich gemütlich ca. 35 km bergab zur Mündung in Aarau.

Stahlhelme zu Blumenpötten
Die erste Entwicklung einer Gewitterwolke  (Cumolonimbus)

In Aarau warte ich den Gewitterregen ab und verprasse meine letzten Fränkli in der Eisdiele. 1 Kugel 3,50 CFR,  2 Kugeln 6,00 CFR (mal 1,1 ergibt EUR).

Dann folge ich der schon recht breiten Aare nach Brugg.

Schon wieder Cumolonimbus

Und bringe mich unter einer Brücke wieder mal in Sicherheit vor dem Gewitterregen.

Willkommener Unterstand
Brugg

Bald erreiche ich Koblenz in der Schweiz und gegenüber Waldshut in Deutschland am Rhein. Hier auf dem Campingplatz gibt’s endlich wieder leckeres Essen zu angemessenen Preisen, mobile Daten und ein erfrischendes Bad im Rhein.

After the rain. Wieso gibt’s Hunde- aber keine Fahrradduschen?
Wie schafft man nur diese gigantische Portion Tagliatelle mit Pfifferlingen, ohne vorher 87 km geradelt zu sein? Selbst mir fällt es schwer, aber geschafft.

Morgen geht’s weiter nach Basel und Frankreich Richtung Mühlhausen.  Hauptsache EU und trocken.

Ein Gedanke zu „Schweiz Tag 5“

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