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Aus der Ferne an die Nahe, Tag 2, Kyllburg – Saarburg, 90 km, 940 hm

In der Nacht hat es ganz übel geschüttet. Das Zelt ist zwar innen trocken geblieben, aber alles fühlt sich einigermaßen klamm an. Egal, die Feuchtigkeit wird sich irgendwann verflüchtigen – aber der Muff bleibt ;-)

Camp Kyllburg

Nach dem bescheidenen Frühstück mit den gestrigen Lidl-Einkäufen, folgt direkt ein krasser Anstieg aus Kyllburg raus.

Oben auf der Kuppe genießt man aber als Belohnung einen tollen Blick auf Kyllburg und die im 13. Jahrhundert errichtete Stiftskirche.

Und weiter geht’s mit viel auf und ab entlang des Kylltals.

Burg Ramstein
Ein riesiger Felsen-Altar

Einmal längs durch die Eifel führt der Kyll-Radweg von Losheimergraben bis in die älteste Stadt Deutschlands, nach Trier. 
Der Fernradweg schlängelt sich entlang der Kyll vorbei an zahlreichen Burgen durch die kontrastreichen Landschaften der Eifel: Zu Beginn der Radtour hinab zur Mosel erlebt man die Nordeifel mit ihren Talsperren und Seen, wie den Kronenburger See. Durch die von Urgewalten geprägte Vulkaneifel geht es weiter durch die Südeifel mit ihren typischen Streuobstwiesen und zerklüfteten Felsformationen des Bitburger Gutlandes. (Eifel-nfo)

Eifel-Info

Bei Ehrang erreiche ich die Mosel.

Dann folgt ein kurzer Besuch der Trierer Innenstadt. Die Porta-Nigra darf natürlich nicht fehlen.

Der Stadtbrunnen
Porta Nigra

Die Mündung der Saar un die Mosel habe ich gar nicht mitbekommen. Bei Konz musste ich jedenfalls die Saar überqueren. Da war sie also noch da.

Der nächste Halt ist Saarburg. Hier wurde seinerzeit der Leukbach in die Stadt geleitet und bildet nun mitten in der Fussgängerzone einen imposanten Wasserfall, der laut tösend in die Tiefe stürzt. Die Wasserkraft wurde für den Betrieb von Mühlen und schon 1898 zum Antrieb eines Generators genutzt.

Der Wasserfall und ich

Etwas außerhalb im Leukbachtal, schlage ich mein Zelt im “Camping Waldfrieden” auf. Leider ist wieder alles auf Wohnmobilisten ausgelegt; Keine Sitzgruppen und die Zeltwiese ist ein düsteres Loch ohne Sonnenschein. Aber sauber ist es – und hoffentlich trocken.

Morgen geht’s dann weiter an der Saar entlang bis Saarlouis, Saarbrücken, Saargemünd …

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