Mönichkirchen – Bad Waltersdorf, 60 km, 450 hm rauf, 1340 hm runter
Aufgrund der schönen, aber exponierten Lage unseres Zeltplatzes, hoch oben auf dem Wechsel, darf man sich nicht wundern, wenn das Wetter plötzlich anders kommt als erwartet.
Jedenfalls fängt es mitten in der Nacht an zu regnen, was ja nicht besonders schlimm wäre. Allerdings gerät der anfangs noch starke Wind zunehmend zu einem heulenden Sturm, der derart an unseren Zeltbahnen und -schnüren zerrt, dass wir befürchten Schaden zu nehmen.
Zusätzlich hören wir ein Grollen, als würde die österreichische Luftwaffe Übungsflüge veranstalten.
Bisher haben wir kein Auge zu getan und beschließen gegen 3 Uhr geschwind alle Klamotten zu packen und das Zelt abzubauen.
Wir raffen unsere Schlafsäcke zusammen und verbringen den Rest der Nacht auf den Ruheliegen im Wellnessbereich der Alm.
Hier finden wir allerdings nur eine kleine Mütze Schlaf, bis wir ziemlich gerädert um halb acht von unserem Wecker aus dem Halbschlaf geholt werden.


Nach kurzem technischen Check rollen wir abwärts.













Ab hier fahren wir durch das Tal des Hartberger Saifen bis nach Bad Waltersdorf.





Schließlich kommen wir in Bad Waltersdorf an und finden ein schönes Apartment, das von einem achtzigjährigen Ehepaar vermietet wird.
Im Garten ihres ehemaligen Bauernhofs können wir unsere vom nächtlichen Regen noch feuchten Klamotten zum Trocknen ausbreiten.
Die beiden haben eine beachtliche Menge an Brennholz aufgestapelt.









Nach Einkäufen für’s Abendessen und Frühstück bleibt noch Zeit für eine Dorfrunde.












Ein schöner Ort, um sich von den Strapazen der letzten Nacht zu erholen.
