Da unser Zug zurück nach Köln erst um 18;30 Uhr fahren soll und wir Lust verspüren, noch ein wenig an der Ems hinaus zu radeln, entschließen wir uns, in Richtung Papenburg zu fahren, um den Zug bei seinem zweiten Halt nach Emden um 19 Uhr zu besteigen. – langer Satz –
Noch einmal radeln wir durch Emden, an den Pelzerhäusern aus dem 16. Jahrhundert vorbei.

Und über die Hafenschleuse, wo schon ein großes Off-shore Versorgungsschiff auf die Ausschiffung wartet.




Und weiter geht’s noch einmal am Dollart entlang in Richtung Ems-Mündung.



Die nächste Stadt ist Leer, die uns mit einem Binnenhafen und einer schönen Altstadt überrascht.
Hier gönnen wir uns Kartoffelsalat mit Backfisch als Mittagsimbiss.










Es ziehen dunkle Gewitterwolken auf, so dass wir uns eine halbe Stunde in einem Schuppen in Sicherheit bringen. Der Asphalt ist so heiß, dass der Regen auf der Oberfläche richtig dampft.




Eigentlich wollten wir über die Friesenbrücke fahren, aber wenn sich dieses Ungetüm einmal öffnet, dauert es eine Ewigkeit, bis man wieder drüber kommt. Also Kehrtwende und links der Ems weiter nach Papenburg.

Am Horizont tauchen die riesigen Hallen der Meyer-Werft auf.


Wenn man direkt davor steht, sind sie noch gewaltiger. Platz genug für ein großes Kreuzfahrtschiff, dessen Konturen man im Halbdunkel hinter dem geöffneten Hallentor erahnt.


Es ist wieder Zeit für Kaffee und Kuchen und einen Schlenker durch Papenburg. Sehr nett, der kleine Kanal, der mitten durch die Stadt verläuft.







Unser Zug verspätet sich mal wieder um 30 Minuten. Zeit ein bisschen mit dem Lokführer des auf dem Nachbargleis wartenden Güterzuges zu plaudern. Er muss noch bis 1:20 Uhr auf die Weiterfahrt warten, um 21 Waggons mit 2100 to Langholz nach Borken zu fahren.
Die heutige Tour war wirklich schön und abwechslungsreich, meistens mit Rückenwind. Da vergingen die 75 km recht schnell.

Eine wunderbare Woche ist nun vorbei. Wir haben viel erlebt und auf den 480 km ganz schön viel gesehen.

