Nach den beiden kurzen vorigen Nächten und den langen, anstrengenden Touren, lassen wir es heute sehr, sehr ruhig angehen und schlafen erstmal bis 9:15 Uhr aus.
Ausgeruht fahren wir auf eine kleine Runde in Richtung Knock. Auf dem Deich begrüßen uns die diensttuenden Schafe, die den Deich in Schuss halten.
Gäbe es keinen Deich, stünde ganz Emden schon bei einer Flut von +1 m unter Wasser.


Der Weg nach Emden zeigt wieder das gleiche Bild wie gestern, nur anders herum: links der Deich, rechts der Dollart. Dafür heute mit Rückenwind.

Vor Knock bei Upleward erreichen wir den sogenannten „Trockenstrand“, der bei diesem aktuellen Wasserstand tatsächlich ein Bad möglich machte. Aber es wird nur ein kleines Fußbad auf der untersten Stufe der Treppe.

So sah hier noch vor ein paar Tagen bei Ebbe aus;

Wir radeln weiter am Deich entlang.



Hinter Knock erreichen wir den ersten und vielleicht einzigen Naturstrand hier in der Gegend. Bei 28 Grad kühlen wir uns im gefühlt 21 Grad warmen Wasser ab.




In Emden angekommen, schlecken wir wieder ein Eis.



Entlang des grünen Emder Walls radeln wir zurück. Während des Dreißigjährigen Krieges sicherte der Wall die Stadt Emden als einzigen Ort Ostfrieslands vor der Einnahme durch fremde Truppen.
Unterwegs bunkern wir ein paar Einkäufe bei Nah & Gut in Hinte, einer EDEKA-Tochter.
Abends zaubern wir wieder ein herrliches Abendessen in heimischer Küche.
Ein sehr schöner Tag, der von mir 5* bekommt 😉

