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Bikepacking Schweiz – Berner Oberland 2024 – Prolog

Naturräume der Schweiz (Quelle Wikipedia)

Verwaltungsregionen (Quelle Wikipedia)

Die Schweiz war schon immer ein großer Favorit auf der Liste meiner Reiseziele.

Schweiz: Zahlen und Fakten

  1. Bevölkerung: Etwa 8,9 Millionen Menschen leben in der Schweiz (Stand 2023).
  2. Bruttoinlandsprodukt: Das BIP der Schweiz beträgt ca. 824 Milliarden USD (Stand 2021).
  3. Fläche: Die Gesamtfläche der Schweiz umfasst etwa 41.290 Quadratkilometer.
  4. Lebenserwartung: Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Schweiz ist eine der höchsten weltweit und liegt bei etwa 83 Jahren.
  5. Tourismus: Jährlich besuchen mehr als 10 Millionen Touristen die Schweiz, angezogen von Landschaften wie den Alpen und Städten wie Zürich und Genf.
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Dazu habe ich mir ein Zugticket mit dem EC 7 von Köln nach Interlaken im Berner Oberland gebucht. Von dort aus geht es nach Lauterbrunnen, dann vorbei an Jungfrau, Mönch und Eiger die Große Scheidegg hoch, Brünigpass, Lungerer See, Sarner See, Vierwaldstätter See , Sustenpass, Brienzer See, Thuner See, durch das Tal der Engstlige, Hahnenmoospass, Simmetal, Biosphäre Entlebuch und nach Basel. Soweit der Plan.

Der Eiger, Mönch und die Jungfrau sind drei ikonische Berge, die die majestätische Berglandschaft der Berner Alpen in der Schweiz prägen. Diese imposante Bergkette ist nicht nur ein beliebter Anblick für Touristen, sondern auch ein herausforderndes Ziel für Bergsteiger aus aller Welt.

Eiger:
Der Eiger steht besonders bekannt für seine monumentale Nordwand, die “Nordwand”, die als eine der gefährlichsten Anstiege für Bergsteiger gilt. Mit einer Höhe von 3.967 Metern bietet der Eiger eine beeindruckende Kulisse und eine herausfordernde Erfahrung für erfahrene Alpinisten.

Mönch:
Der Mönch, mit einer Höhe von 4.107 Metern, ist technisch anspruchsvoll zu besteigen und liegt zwischen dem Eiger und der Jungfrau. Der Name leitet sich von seiner mönchsähnlichen Erscheinung inmitten dieser mächtigen Berge ab. Trotz seiner Herausforderungen bietet er einige der atemberaubendsten Aussichten auf die benachbarten Gipfel und Täler.

Jungfrau:
Die Jungfrau ist mit 4.158 Metern der höchste Punkt dieser Bergtrio und einer der Hauptattraktionen der Region. Die Jungfraubahn, eine Zahnradbahn, führt Besucher bis zum Jungfraujoch, dem höchsten Bahnhof Europas, und bietet spektakuläre Panoramablicke auf das umliegende Alpenpanorama.

Zusammen bilden Eiger, Mönch und Jungfrau eine beeindruckende und unvergessliche Landschaft, die sowohl in der Alpinistenszene als auch bei Besuchern aus aller Welt einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Ihre Erhabenheit und die herausfordernden Bedingungen ziehen jedes Jahr zahlreiche Abenteurer und Naturliebhaber an.

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Sollten sich konditionelle Schwächen zeigen, oder sollte das Wetter nicht mitspielen, bietet die Steckenplanung einige Bypässe, um die Tour ggfls. abzukürzen.

Die Planung einer solchen Tour ist wie immer ein großes Vergnügen und steigert geradezu die Vorfreude. Wie immer habe ich mich durch einige Forenbeiträge informiert und fachkundige Tipps von Reisenden eingeholt.

Als Planungstool und Navigationsinstrument nutze ich Komoot in der Desktop- und App-Version.

Das Rad meiner Wahl ist mein Bombtrack Beyond 1 mit möglichst wenig Gepäck, um unnötiges Gewicht bei den anspruchsvollen Bergpassagen zu vermeiden. Trotzdem kommt bei einer Reisedauer von zwei Wochen doch einiges zusammen, gerade wenn man nicht auf etwas Komfort, Zelt, plus Hängematte und Kochutensilien verzichten möchte, um möglichst unabhängig zu sein und meine Reisekasse in der sündhaft teuren Schweiz nicht über Gebühr zu strapazieren.

Die erste Etappe führt mich in das Lauterbrunnen-Tal mit seinen spektakulären Wasserfällen, welches schon Goethe besuchte und zu folgendem Gedicht inspirierte:

Gesang der Geister über den Wassern

Des Menschen Seele
Gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
Zum Himmel steigt es,
Und wieder nieder
Zur Erde muß es,
Ewig wechselnd.

Strömt von der hohen,
Steilen Felswand
Der reine Strahl,
Dann stäubt er lieblich
In Wolkenwellen
Zum glatten Fels,
Und leicht empfangen,
Wallt er verschleiernd,
Leisrauschend,
Zur Tiefe nieder.

Ragen Klippen
Dem Sturze entgegen,
Schäumt er unmutig
Stufenweise
Zum Abgrund.

Im flachen Bette
Schleicht er das Wiesental hin,
Und in dem glatten See
Weiden ihr Antlitz
Alle Gestirne.

Wind ist der Welle
Lieblicher Buhler;
Wind mischt vom Grund aus
Schäumende Wogen.

Seele des Menschen,
Wie gleichst du dem Wasser!
Schicksal des Menschen,
Wie gleichst du dem Wind!

Gesang der Geister über den Wassern ist ein sechsstrophiges Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe aus dem Jahr 1779. Es entstand während Goethes Aufenthalt in Lauterbrunnen im Rahmen seiner zweiten Schweizreise. Es wird zur lyrischen Gattung der Gedankenlyrik gezählt. (WIKIPEDIA)

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