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Anda24, Tag 9, Las Cabezas de San Juan – Cádiz, 79 km, 530 hm

Völlig andere Landschaft

Als wir um 6 Uhr aufstehen, sind noch die Sterne zu sehen. Die lautstarke Kirmes auf dem 800 m entfernten Dorfplatz klingt langsam aus. Um 4 Uhr war noch immer richtig Remmidemmi. Hier beschwert sich anscheinend niemand über nächtliche Ruhestörung.

Gegenüber gestern hat sich die Landschaft total geändert. Gestern weite, baum- und strauchlose Ebene, heute sanfte Hügellandschaft mit sichtbar mehr Grün.

Die Straßen schlängeln sich zwischen den Hügeln entlang. Hinter jeder Kurve gibt es neue, interessante Perspektiven, die für Abwechslung sorgen.

Die ersten 30 km vergehen wie im Flug.

Vor Jerez de la Frontera hören wir die heulenden Motoren der Autos auf der hiesigen Rennstrecke. Dem Michelin-Männchen hat man hier einen prominenten Platz auf einem Kreisel gegeben.

Jerez ist auch ganz nett.

Der Wind frischt auf, glücklicherweise haben wir ihn im Rücken. 35,8 Grad zeigt mein Thermometer um 16 Uhr an.

Wir fahren mit der Fähre ein Stück über den Guadalete nach Cádiz, das auf einer Halbinsel liegt, nur durch einen schmalen Damm und zwei Brücken fest mit dem Festland verbunden.

Unsere Wohnung liegt direkt in der Altstadt. Ein guter Ausgangspunkt zum Anschauen des Sonnenuntergangs am Kastell.

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