High noon in El Rocio
Endlich können wir Kaffee kochen! Bei 16 Grad tut ein heißes Getränk so richtig gut.

Die für Radfahrer angelegte Piste (Greenway) Richtung Osten verläuft zwischen einer Bundesstraße und einem militärischen Sperrgebiet. Man sieht nichts vom Meer, aber es lässt sich wunderbar fahren.


In Matalascañas erreichen wir nach 20 km den östlichsten Punkt unserer Tour am Atlantik.
Es ist Mittagszeit für Kaffee, eine Stulle und ein Abschiedsbad im Atlantischen Ozean.


Unsere Fahrt wendet sich jetzt ab vom Meer in Richtung Norden nach El Rocio.
Der Wind ist heute wieder unser Freund. ER schiebt uns kräftig an, so dass wir gut voran kommen.
Die Stadt ist der Hammer. Sie ähnelt einer Westernstadt mit ihren zweistöckigen Bauten und sandigen Straßen. Dabei ist sie Pfingsten Anziehungspunkt für ca. eine Million Pilger mit bis zu 30.000 Pferden! Die meisten Häuser werden nur während des Pilgerfestes bewohnt.






Zentraler Ort ist die Kirche mit dem üppigen Goldaltar.


Hinter El Rocio fangen wieder die großflächigen Plantagen an.




Glücklicherweise erreichen wir schon bald eine schönere Passage, eine für Autos gesperrte Forststraße, die uns durch dichten Pinienwald zu einem Campingplatz mitten im Wald führt.




Der Campingplatz verfügt gleich über zwei Pools.
Da muss man einfach rein springen. Ein kühlendes Bad ist doch sehr erfrischend nach der heutigen Tour in dieser Hitze bei ca. 28 Grad.
Anscheinend befinden wir uns schon in der Nebensaison, denn es ist ganz wenig los. So genießen nur wenige Gäste die top gepflegten Anlagen.
Leider ist das Restaurant geschlossen. Aber der kluge Radler hat vorgesorgt und ein paar Outdoormenüs dabei. Der Feldkoch zaubert heute Beef (nicht Boeuf) Stroganow mit Reis und Jägertopf mit Rindfleisch und Nudeln.


Morgen geht’s nach Sevilla, eine schöne Unterkunft im Zentrum ist schon gebucht.

Guten Morgen aus dem zur Zeit kühlen Erftkreis ( 7° während der Nacht…)
die Fotos der Stadt El Rocio sind der Hammer! Wie schön ist es dort, unglaublich. Interessant der Hinweis auf die Pilgerschar zu Pfingsten mit diesen Unmengen an Pferden!
Leider sind diese Plastikfolienplantagen eine Riesenplage in Andalusien, schade um die Landschaft.
Sevilla entschädigt für diese miesen Anblicke, viel Spaß in dieser schönen Stadt!
Alles Gute und weiterhin eine schöne Tour!
Gruß, Dieter