Letenye – Hévíz, 92 km, 460 hm
Nach dem Frühstück im Motel folgen wir dem Murtal, ohne sie überhaupt zu sehen. Sie versteckt sich rechts von uns hinter Feldern, Wäldchen und Deichen, die uns die Sicht auf den Fluss versperren.
Die Strecke verläuft seitlich des breiten und flachen Tals auf den Hügeln, die sanft auf und ab führen.





Die Mur knickt irgendwann nach Süden ab, um nicht weit entfernt bei Legrard in der Drau zu münden.
Wir bleiben aber auf Ostkurs und biegen etwas später Richtung Norden ab.
In Nagykanizsa klappt es endlich mit dem Geldwechsel am Automaten.



Es ist schon trocken, aber längst nicht so verdorrt wie bei uns.


Gefährlich sind die mitunter tief ausgefahrenen und schadhaften Randzonen der Asphaltstraßen. Obacht! Doch die ungarischen Autofahrer verhalten sich sehr rücksichtsvoll und überholen mit großem Abstand.






Wir erreichen Hevic mit dem wohl weltweit größten Thermalsee. Die Stadt ist gut besucht, aber es ist nirgendwo voll. Man sieht, dass viele Restaurants mit ganz anderen Besucherzahlen kalkulieren. Kommt der große Ansturm noch? Schließlich ist Hochsaison.
Der Hévízer See ist mit einer Fläche von rund 4,4 Hektar der größte natürliche und biologisch aktive Thermalsee der Welt, in dem man im ganzen Jahr baden kann. Dieser wird durch eine Thermalquelle aus einem Krater in 38 Metern Tiefe gespeist. Die Quelle ist mit 410 Litern pro Sekunde derart ergiebig, dass sich das Wasser innerhalb von etwa 84 Stunden komplett austauscht.[4][5] Wikipedia



Der Campingplatz soll 30 € kosten. Da nehmen wir doch lieber ein Apartment in dieser schönen alten Villa für 53 €.

Morgen wird im Thermalsee relaxt.

