2021 Klagenfurt – Krk – Rijeka / Zagreb – Klagenfurt

Sommertour Kroatien 2021, Tag 1 Köln – Klagenfurt 24. Juli 2021

Tag der Anreise nach Klagenfurt. Der EC 115 bringt uns ohne Umsteigen in einem durch nach Klagenfurt in Österreich. Der Zug fährt pünktlich um 08:17 Uhr in Köln los. So voll wie sonst ist er nicht, aber ganz gut belegt. Von unterwegs buchen wir die erste Nacht im Kolpinghaus. Relativ nah am Bahnhof, denn Ankunft ist erst um 19:30 Uhr. Ganz schön anstrengend die .lange Bahnfahrt. Unser Reiseplan für die nächsten 3 Wochen ist: Von Klagenfurt über den Seebergsattel Richtung Ljubljana, zu den Pastoiner Höhlen im slowenischen Karst-Gebirge, dann nach Rijeka in die Kvarner Bucht. Von Rijeka aus mit der Fähre nach Zadar, vielleicht  dazwischen ein bisschen Inselhopping. Von Zadar aus die Küste entlang bis Split und dann mit dem Nachtzug (denn nur der nimmt Räder mit) nach Zagreb. Von Zagreb dann wieder mit den Rädern nach Klagenfurt und mit dem Zug zurück. Insgesamt werden es wohl ca. 750 km. Mal sehen wie es läuft mit Hitze und Wetter. Auf jeden Fall sind ca. 5 Ruhetage eingeplant. Wir werden berichten. So, jetzt noch ein bisschen die Landschaft genießen. Wir nähern uns den Tauern.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 2 Klagenfurt Seebergsattel 65 km 1200 hm

Nach einem guten Frühstück im Kolpinghaus geht bei strahlendem Sonnenschein und 24 Grad um 9 Uhr los in Richtung Seebergsattel. Wir folgen ein bisschen der Drau und erreichen die wilde Vellach, welcher wir zunächst nur leicht bergan auf wunderschönen Wegen folgen. Vor uns zeichnen sich die Berge ab, die wir über den Seebergsattel in Richtung Slowenien überqueren müssen. Nach 30 km setzt so richtig die Steigung ein. 26 bzw. 13 kg Gepäck und 4 Liter Wasser behindern aber etwas den Aufstieg. Zudem setzt auch noch ein recht frischer Bergwind ein, der uns ins Gesicht bläst. Kehre um Kehre schrauben wir uns nach oben. Mein Thermometer zeigt mittlerweile 34 Grad und die Sonne brennt meistens ins Gesicht, während die Bepflanzung kaum kühlenden Schatten  spendet. Insgesamt ist die Steigung über die nächsten 20 km aber doch moderat und so kommen wir ohne schieben zu müssen am 1220 m hoch gelegenen Sattel an. In der Gastwirtschaft dort oben am slowenischen Grenzposten gibt es zur Belohnung selbst gemachte Marillen- und Sachertorte. In Serpentinen geht es nun in schneller Fahrt abwärts. Grandios die Aussicht auf die Berge und Täler auf der slowenischen Seite der überwundenen Bergkette. Das kann man auch richtig genießen, weil es immer schön bergab geht. Wir finden einen sehr idyllisch gelegenen Campingplatz und lassen den Abend gemütlich ausklingen. Es war anstrengend, aber wir wurden mal wieder mit einer tollen Etappe und dem Ausblick auf allerschönste Landschaften belohnt.

Zöllner gibt´s hier keine.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 3, 26.07.2021, Seebergsattel  – Vrhnika 83 km

Der Campingplatz war zwar idyllisch gelegen und sehr gepflegt, aber 40 € für ein kleines Zelt und 2 WCs, 2 Duschen und 2 Waschbecken für ca. 60 Gäste sind doch ziemlich happig. Nach dem Frühstück in der Küchenecke mit selbst zubereiteten Sachen, starten wir um 9 Uhr bei schönstem Wetter unseren nächsten Reisetag. Es geht immer abwärts durch das schöne Tal der Kokra. Ein wahrer Genuss, so durch die wunderschöne Landschaft zu gleiten. Das Wasser glitzert im frühen Morgenlicht und schroff steigen die Felswände im engen Tal empor. Nach ca. 20 km Abfahrt verlassen wir die imposante Berglandschaft und erreichen die Sava-Ebene. Krass, wie sich die Landschaft so plötzlich geändert hat. Hier unten in der Ebene ist es brennend heiß, das Thermometer zeigt bald 34 Grad. Nach 60 km erreichen wir die ersten Ausläufer des Karst. Anspruchsvolle kurze Anstiege bis zu 10 % müssen bewältigt werden, um uns an Ljubljana vorbei in Richtung Vrhnika zu führen. Ljubljana haben wir ja vor 2 Jahren schon besucht. In Brhnika, da auf deutsch Oberlaibach, nehmen wir uns nach den Strapazen der 83 km Tour ein schönes Hotelzimmer incl. Frúhstück, was nicht viel teurer ist als der Zeltplatz am Vortag. Abends lassen wir den Abend in einem abgelegenen Restaurant ausklingen. Touristen gab es da keine außer uns. Und es war äußerst lecker.

Doch ein bisschen zu viel Sonne

Sommertour Kroatien 2021, 27.07.2021, Tag 4 Vrhnika – Postojna 33 km 560 hm

Gestärkt durch das Frühstück im Hotel und gut geruht, brechen wir um 08:30 Uhr auf in den Dinarischen Karst. Und schon im Ort geht es los mit dem stetigen Anstieg in die Gebirgslandschaft. Trotz des frühen Aufbruchs sind es schon schwüle 25 Grad und nach einer halben Stunde sind wir richtig durchgeschwitzt. Dunkle Wolken und der Regenradar auf der Wetter-App kündigen ein Gewitter an, so dass wir rechtzeitig in einer Konditorei in Logatec Schutz suchen. Kein schlechter Ort um bei Sahneschnitten und Cappuccino den Regen abzuwarten. Nach einer Stunde hat der Regen die Temperatur auf sehr angenehme und frische 18 Grad abgekühlt. So radeln wir munter weiter und sehen sogar die ersten Störche. Eine sehr schöne Landschaft mit Wald, Weiden und kleinen slowenischen Dörfern säumen unseren Weg. Vor Postojna geht’s nochmal kräftig hoch, doch wir können uns nach nur 32 km in unserem kleinen Hotel etwas entspannen. Am Nachmittag besuchen wir die zweitgrößte erschlossene Höhle der Welt und sind ganz beeindruckt von den gewaltigen Dimensionen, der Schönheit der Natur und den skurrilen Grottenolmen. Der Trip dauerte früher ca. 7 Stunden, heute verlassen wir die 10 Grad kalte Unterwelt dank der Höhlenbahn und nur noch 2 km Fußweg schon nach 90 Minuten. Unsere Energiespeicher werden abends beim Chinesen aufgefüllt, denn wir brauchen auch wieder Brennstoff für die morgige anstrengende Etappe nach Kroatien.

Der Grottenolm

Sommertour Kroatien 2021, Tag 5, 28.07.2021, Postojna – Bevcovi

Durch eine Verschiebung der Raumzeit stehe ich schon um 6 Uhr fertig gewaschen und rasiert auf der Matte, weil ich denke, es sei eine Stunde später. Also nochmal hinlegen und alles auf Null. Susanne hat das nicht tangiert, sie hat fein durchgeschlafen. Auf der kleinen Terrasse des Hotels bereiten wir unser Frühstück zu und starten um 08:30 Uhr mit unserer Etappe Richtung Kroatien. Die Landschaft hier ist was für das Auge. Alles grün, saftige Weiden, grüne Wälder und sanfte Hügel, hinter denen sich kleine Dörfer und Weiler verstecken. Großartig! Und weit und breit kein Fremdenverkehr. Hinter Pivka geht es 200 hm in Serpentinen hinunter zur Sava nach Ilirska Bistrika. Im Stadtpark stärken wir uns für den 340 hm Aufstieg  auf einer einsamen Teerstraße durch den Wald. Die Aussicht ist super. Wir erreichen dann nach einer rasanten Abfahrt die Grenze, die wir ohne Wartezeit und Kontrolle passieren. 2 km weiter haben wir auch schon unser Ziel fúr heute erreicht: Elena’s Guesthouse. Das war für mich die bisher schönste Flachetappe und sicher ist dieser Landstrich ein echter Geheimtipp. Abends finden wir in einem abgelegenen Bergdorf das Agroturizam Bevcovi. Lokale und sehr leckere Küche für kleine Kuna (Kroatische Währung) und süßer Wein, der zäh fließt wie Kettenöl.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 6, 29.07.2021, Pasjak – Krk 71 km 720 hm

Elena’s Mutter hat uns in ihrer Stube ein schönes Frühstück zubereitet. Schon kurz nach 8 radeln wir gemütlich aus 500 Höhenmetern zur Küste nach Rijeka hinab. Doch es dauert, bis wir hinter den Hügeln erstmals einen Blick auf’s Meer genießen können. Die Küstenstraße führt uns durch den dichten Verkehr der Großstadt in Richtung Süden. Die Luft ist stickig und das Thermometer wird vor der Brücke zur Insel Krk auf 39 Grad steigen. Das ist schon grenzwertig und veranlasst uns zu vielen Trinkpausen in immer kürzeren Abständen. Zumal es auf der Strecke mächtig rauf und runter geht man sieht es an den Höhenmetern. Auf der Otok Krk hat man leider auf der ohnehin sehr schmalen Radgasse Kabel und Leitungen verlegt, so dass es hier nur mit Schieben weiter geht. Die Suche nach einer Unterkunft gestaltet sich sehr schwierig. Ein Zeltplatz kostet fast 60 €!  Alle Zimmer, Pensionen, Hotels, Airbnb sind ausgebucht. Als wir nach zweistündiger Suche im Hafen des kleinen Dorfes Omisalj in der Eisdiele fragen, ob die nicht jemanden kennen, der noch Zimmer haben könnte, verweist der Ober an den Kapitän eines alten, hölzernen Minensuchbootes. Das liegt in seiner gediegenen Pracht im Hafen und wartet in dieser Woche leider vergeblich auf Touristen für Inseltouren. Wir werden uns schnell einig und so sind wir ganz unverhofft die einzigen Gäste für die nächten 3 Tage an Bord der „Linda“.

Bauarbeiten an der Brücke behindern doch sehr stark das Fortkommen

Sommertour Kroatien 2021, Tag 7, 30.07.2021,  Inseltrip Omisalj, Njivice, Cizici 32 km 540 hm

Ungewohnt ist die Nacht auf dem Wasser. Ein leichtes Auf und Ab, Glucksen, Plätschern, das Schwappen der Wellen am Hafenkai. Und dann ist die Nacht auch schon frúh vorbei, denn mit großem Getöse bringen die Fischer ihren Fang an Land. Egal. Trotzdem gut geruht und nach dem Captain’s Breakfast starten wir eine kleine Inselerkundung. Merke: Nicht jeder gekennzeichnete Radweg hier auf der Insel ist zum Fahren mit Tourenrädern geeignet. Und so heißt es oft Schieben, selbst bergab wenn Gefälle und Untergrund ein Fahren unmöglich machen. Und es geht oft rauf und runter auf der zerklüfteten Insel. Immer wieder bieten sich tolle Aussichten auf das blaue Wasser der Kvarner Bucht. Wider Erwarten ist es sehr grün und die einsamen Trails führen uns durch dichte, aber niedrige Eichen- und Hainbuchenwàlder. Das Thermometer zeigt mittlerweile 42 Grad.Wir sind schon gut akklimatisiert und kühlen unsere erhitzten Körper bei einem Bad in den erfrischenden Fluten des Mittelmeers. Unser Wasserverbrauch liegt bei 6 Litern „Jamnica“ auf der Tour. Trinken ist sehr wichtig bei dieser Hitze und daher haben wir immer ein Auge auf unsere Wasservorräte. Nach Abschluss der Tour gönnen wir uns zwei Eis in der wunderschönen Altstadt von Omisalj und bereiten uns dann auf das Captain’s Dinner vor. Es gibt fangfrischen Thunfisch, vom Eigner/Kapitän höchstselbst in der Kombüse zubereitet. Selten haben wir besseren Fisch gegessen und wir sehen den Fischkuttern bei der abendlichen Ausfahrt zu. Wieder frischer Fang für die Restaurants und unser Abschiedsdinner morgen Abend.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 8, 31.07.2021,  Ruhetag in Omisalj

Mit einer kleinen Wanderung zum Touristenbüro im hoch gelegene Dörfchen starten wir den Ruhetag. Die Suche nach einer neuen Unterkunft auf Krk gestaltet sich weiterhin recht schwierig. Und selbst ein Zeltplatz in Krk-Stadt kostet mal eben 70 €. Die „Linda“ hat derweil Besuch bekommen. Längsseits liegt die „Andela Lora“. Deren Eigner gehörte bis vor zwei Jahren auch die „Linda“. Nachmittags gehen wir baden und chillen ein wenig. Über Booking finden wir dann doch noch ein Apartment in Malinska für die nächsten 3 Tage. Manchmal tauchen Angebote nur sehr kurz in Booking auf, und verschwinden dann ganz schnell wieder. Dann heißt es schnell reagieren. Wir freuen uns jetzt auf das Captain’s Dinner am letzten Abend auf dem Schiff.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 9 (01.08.21) Von Omišalj nach Vantačići 17 km 250 hm

Abends ist noch ein bisschen Hektik an Bord der „Linda“. Für Sonntag sind 16 Briten (8 Erwachsene und 8 Kinder) für einen 7-Tage Trip angekündigt. Vorräte (u.a. 120 ltr. Bier – es sind ja auch nur 8 erwachsene Briten) werden verstaut und 20 Fahrräder verladen. Einige Crew-Leute kommen hinzu, die den Service vorbereiten. Und tatsächlich fahren wir nach Sonnenuntergang auch eine kleine Hafenrunde, um die Position mit der „Andela Lora“ zu tauschen (@Wollli, das ist die DeLuxe – Kategorie von „Inselhüpfen“. u. a.  mit Whirlpool auf dem Oberdeck). Das Captain’s Dinner wird aufgrund des technischen Manövers erst spät gereicht. Unser Kapitän reicht frischen Wolfsbarsch auf Broccoli und Blumenkohl. Es schmeckt wieder sehr lecker und der Fisch ist so frisch, dass er noch nicht einmal nach Fisch riecht. Morgens nehmen wir Abschied von unserem tollen Schiff und der freundlichen Crew (Mate und Matea) und brechen früh auf, um der angekündigten Gluthitze und dem drohenden Unwetter zuvor zu kommen. Der erste Teil beginnt mit einem steilen Aufstieg mit 500 m Schiebestrecke ins 50 Meter höher gelegene Dörfchen. Sehr schweißtreibend mit dem vielen Gepäck. Dann geht es wieder in dem gewohnten Auf und Ab unserem heutigen Ziel entgegen. Schon um 9 Uhr zeigt das Thermometer 30 Grad, obwohl der Himmel bedeckt ist. Doch die Fahrt ist nur kurz und endet hinter Malinska in dem kleinen Örtchen Vantacici direkt an der Küste. Das Apartment unseres 83-jährigen kroatischen Vermieters ist wirklich klasse: 60 qm, Küche, Wohn- und Schlafzimmer, Bad und das Beste: Balkon mit mindestens 100 Grad Meerblick. Das Ganze nur 10 € teurer als ein Zeltplatz auf den überfüllten Zeltplätze hier in dieser gut besuchten Region. Im kleinen Supermarkt bunkern wir einige Lebensmittel für die nächsten Tage und gehen zum Baden an den gepflegten und nicht zu vollen Strand. Hier kann man es ein paar Tage aushalten! Heute Abend kocht die Chefin und wir genießen den Sonnenuntergang über der Bucht – vom eigenen Balkon aus. Das Unwetter hat sich verzogen, so kann es bleiben. Es bleibt Zeit Pläne für morgen zu schmieden. Der Besuch einer ganz besonderen Location ist angesagt.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 10, 02.08.2021, Wanderung zum ehemaligen Haludovo Hotel in Malinska 8 km

Heute haben wir uns den Besuch eines ganz besonderen Ortes vorgenommen. Ein „Lost place“, das ehemalige 5 Sterne Palace Hotel Haludovo in Malinska. Anfang der 70er Jahre gebaut, für die damals gigantische Summe von 45 Mio Dollar, war es nur kurz in vollem Betrieb und ist jetzt dem Verfall preisgegeben. Ein gespenstisch morbider Ort mit sehr interessanten Motiven und Perspektiven. Wer mehr über die Geschichte des Hotels lesen möchte, findet über den Link eine interessante Dokumentation über Bau, Betrieb, die politischen Umstände und was das Penthouse-Magazin damit zu tun hat. Ansonsten war heute Müßiggang angesagt bei 30 Grad und schönstem Sonnenschein. Da muss ich jetzt durch…

Sommertour Kroatien 2021, Tag 11, 03.08.2021, (der war doch gestern schon 😉 Rundtour Vantacici 20 km 290 hm

Heute nur eine kleine Rundtour bei recht angenehmen 30 – 34 Grad. Über kleine Sträßchen, Pisten und Single Trails geht es an mit Natursteinmauern parzellierten Olivenhainen und kleinen Feldern vorbei, durch dichte Wälder, dann wieder bis zur Küste. Unterwegs das fast verlassene Dorf Sbljici mit 10 Häusern und einem Bewohner. Am Meer laden einsame Buchten zum Baden und Schwimmen ein. Auf einem Themenpfad wird dem interessierten Besucher (@Josef) etwas zur regionalen Geschichte und Landwirtschaft erklärt. Morgen sind wir wieder aktiver, denn dann fahren wir zu unserem neuen Domizil in Krk (Stadt).

Sommertour Kroatien 2021, Tag 12 Vantacici – Krk Stadt 19 km 300 hm und Abstecher nach Punat 17 km 140 hm

Um 8:30 Uhr verabschieden wir uns von Herr Begovic und strampeln mal wieder einen Höhenrücken empor, der zwischen uns und Krk liegt. Bei einer Höhe von 180 m sind wir auf dem Gipfel angelangt. Mit dem vielen Gepäck ist das bei 30 Grad und Gegenwind recht viel Arbeit am frühen Morgen. Oben angekommen gibt es wieder reichlich Aussicht, u. a. auf die Insel Cres, die wir ja schon vor zwei Jahren der Länge nach durchquert haben. Dann geht’s wieder entspannt bergab in die schöne Stadt Krk, die uns in einem wirren Labyrinth kleiner Straßen verschlingt. Hier beziehen wir unser nächstes Apartment mit Meerblick – sogar vom Klo aus. Kleiner Nachteil: Wir schlafen vor Oma’s Schrankwand im Wohnzimmer! Es ist noch früh und so fahren wir nach einem Kaffee hinter das Dörfchen Punat, wo es herrliches Wasser und kleine versteckte Felsbuchten zum Baden gibt. Der Rückweg führt wieder entlang der mühsam vom Felsgestein befreiten Felder. Unglaublich, wie hoch sich an manchen Stellen die Steinhaufen türmen, um ein kleines Stück Feld nutzbar zu machen. Auf dem Tacho stehen nach unserer Rückkehr 36 heiße km mit reichlich Höhenmetern und teilweise mit Volllast gewürzt. Das reicht wohl für heute. Noch schnell etwas einkaufen und die Verpflegung ist gesichert. Spätabends drängt es uns wie so viele in die Altstadt. Wie Blutkörperchen in den Adern pulsieren wir durch die engen und belebten Gassen bald hierhin, bald dorthin. Toll, dieser mediterrane Flair. Nach einer Weile kehren wir aber sehr gerne wieder in die ruhige Beschaulichkeit unserer Kemenate zurück.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 13. 05.08.2021, Punat 10 km

Mit einem dicken Donnerwetter mit sehr viel Regen beginnt der Tag. Gut, dass wir das kommen gesehen haben und daher nicht zelten. Nach dem Regen machen wir uns auf zur Marina nach Punat. Dort liegt die Motorjacht „Chillmare“ vor Anker, das Schiff der Familie von Emilia’s Freund Leon. So eine Yacht ist wie Caravaning auf dem Wasser, vielleicht eine Spur luxuriöser. Der Andrang der Schiffe ist hier so groß, dass alle 1400 Liegeplätze des privaten Marina-Betreibers ausgebucht sind. Nach einem Kaffee an Bord verabschieden wir uns wieder von den netten Gastgebern, denn neuer Regen droht. Nachmittags machen wir noch ein bisschen Sightseeing in Krk, dessen Geschichte schon durch die Römer geprägt wurde. Erschöpft von dem Gerenne entspannen wir noch ein wenig beim Baden und nehmen Abschied vom Meer, denn morgen geht’s ins Landesinnere, nach Zagreb.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 14, Krk – Rijeka – Zagreb

Ein ereignisreicher Tag beginnt: An Bord der „Antonja“, ein Schnellboot-Katamaran der G&V-Linie, verlassen wir um 11:15 die Insel Krk und steuern mit einer Geschwindigkeit von 50 km/h Rijeka an. Dort besteigen wir 1-1’2 Stunden später den Regionalzug 4004 nach Zagreb. Eigentlich sollte dieser Zug einen Waggon für Fahrräder haben, der fehlt aber heute. Stattdessen stellen wir die Räder auf Anweisung des Zugführers quer in die Sitzreihen. Das stört auch niemanden, denn die wenigen Passagiere haben reichlich Platz. Der Zug schraubt sich in langen Kurven und Schlaufen den „Velebit“ hinauf, ein der Küste vorgelagerter Gebirgszug. Es geht bis in eine Höhe von 800 m durch eine wunderschöne, bewaldete Mittelgebirgslandschaft, die an den Schwarzwald erinnert. Die Kupa sieht man ab und zu neben der Bahnstrecke fließen. An den kleinen Bahnhöfen stehen noch uniformierte Bahnhofsvorsteher mit roter Mütze und geben das Signal zur Weiterfahrt. Nach Karlovac wird es flach. Erst um 19:00 Uhr erreichen wir Zagreb und quartieren uns in einer kleinen Wohnung genau im Zentrum ein. Aus dem Fenster blickt man direkt auf die pulsierende Flaniermeile der Stadt.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 15, 07.08.2021, Zagreb – Krsko 80 km 590 hm

Unsere Vermieterin Irena bittet uns wegen der Diebstahlgefahr in Zagreb unsere Räder mit auf’s Zimmer zu nehmen. Kein Problem, so haben wir ein sicheres Gefühl. Ein Blick aus dem Fenster verheißt einen schönen Tag. Die Stadt bekommt die goldene Zitrone, was die Fahrradfreundlichkeit angeht. Keine Radwege weit und breit. Aber sonst eine tolle Stadt, die viel zu bieten hat. Wir drehen eine kleine Runde entlang der Sehenswürdigkeiten und sind froh, aus der Stadt heraus zu kommen. Im Supermarkt werden unsere letzten Kuna in Wasser, Teilchen und Brötchen umgesetzt. Mit einer Strömungsfähre geht es über die Save in eine schöne Auenlandschaft hinein. Dann kommt nach 40 km ein kleiner Grenzübergang nach Slowenien. Eine schöne und gepflegte Landschaft ist das hier. Wir bewegen uns im Tal der Save, ohne sie jedoch zu sehen, weil wir uns etwas seitlich oberhalb bewegen. Ein Campingplatz auf der Strecke scheint interessant für eine Úbernachtung, doch die lange Schlange an der Rezeption verheißt nichts Gutes und wir kehren um. 5 km Weg umsonst. Und das bei 35 Grad. Etwas weiter in Brezice sehen wir die Zerstörungen des schweren Erdbebens von 1917, bei dem fast alle Häuser zerstört und beschädigt wurden. Dann kommen wir wieder auf den Damm des Stroms und am Atomkraftwerk Krsko, also genau hier in der Erdbebenzone, vorbei. Dort in der Stadt verbringen wir die Nacht im „Cesar´s Palace“, einem Zimmer des sehr gepflegten, aber kaum belegten Youth Hostels. Im Schatten der Kirche serviert eine englisch sprechende Slowenin, die über Youtube Deutsch lernt, italienische Pizza und kassiert in Euro. Ein Hoch auf Europa und den Euro, der so vieles einfacher macht. Wir haben’s gerade wieder erfahren.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 16, 08.08.2021, Krsko – Celje 65 km 700 hm

Von Krsko geht es nach einem kleinen Frühstück im Hostel weiter und höher entlang der Save, wobei sich die Berge immer enger zusammenschieben. Nach dem kleinen Frúhstück haben wir mittags richtig Kohldampf und finden ein tolles Restaurant direkt am Fluss. Dort treffen wir auch den Holländer Carlo, der ebenfalls mit dem Rad unterwegs ist. Eine interessante Unterhaltung bei einem drei Gänge Menü, die wir gerne weitergeführt hätten, aber schnell trennen sich unsere Wege wieder. Bei Zidani Most verlassen wir die Save und fahren nun entlang der Savinja, die bei Zidani Most in die Save mündet. Nun geht es wirklich hoch hinaus in eine schöne Almenlandschaft. Unter uns breitet sich eine schon fast kitschige Modelleisenbahn-Landschaft aus. Ein toller Anblick, aber durch das ständige Auf und Ab bei 34 Grad anstrengend zu fahren. Nei Lasko sehen wir die gleichnamige Brauerei mit dem Steinbock als Wappentier – der erinnert sehr an den Hennes. Wir erreichen das schöne Städtchen Celje (Heimatstadt der ersten „Reisebloggerin “ Alma M. Karlin 1889 – 1950) und wohnen im MCC Hostel, Zimmername „Red house“. Die Räder nehmen im Unterrichtssaal an einem Vortrag zum Thema „Pedalieren in den Bergen“ zur Einstimmung auf die morgige Bergetappe teil. Essen gibt’s währenddessen für uns in der netten Altstadt. Um 21 Uhr sind wir platt und liegen in den Kojen.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 17, 09.08.2021, Celje – Lavamünd 74 km 810 hm

Hinter Celje erreichen wir das schöne Tal der Hudinja. Auf einer wenig befahrenen Straße arbeiten wir uns wieder fleißig bei 25 bis 30 Grad nach oben, bis auf  eine Höhe von 700 m. Hier ist es nun Zeit für eine kurze Rast mit Börek und Teilchen, die wir uns noch kurz hinter Celje besorgt haben. Hinter der Kuppe beginnt eine tolle ehemalige Bahntrasse, die uns ohne Autoverkehr mehr als 30 km nur bergab durch eine wunderschöne Landschaft nach Dravograd bringt. Hier erreichen wir die Drau, an der wir nun Richtung Österreich fahren. Eine Grenzkontrolle gibt es nicht und so erreichen wir relativ zügig das Städtchen Lavamünd. Wir finden einen herrlich gelegenen und sehr gepflegten Campingplatz, direkt an der Drau und mit eigenem Badesee! Alles sehr ruhig, denn es sind vielleicht nur 25 von 50 Plätzen belegt. Ein toller Ort, an dem wir noch ein Weilchen bleiben werden.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 18, 10.08.2021, Chillen am See in Lavamünd

Nachdem wir in den letzten drei Tagen ein strammes Programm von über 200 km bei heißen Temperaturen abgespult haben, gönnen wir uns heute einen verdienten Ruhetag am See. Morgens sind wir die einzigen Badegäste (bis auf einen freundlichen einheimischen Radfahrer, der uns mit Tourentipps versorgt).Spätnachmittags sind es vielleicht 60 Leute.,die das herrliche Wasser für eine Abkühlung bei 27 Grad Lufttemperatur nutzen. Alles sehr ruhig hier und an der (Kathrin’s-) grünen Drau, die direkt an unserem Campingplatz träge in Richtung Wasserkraftwerk in Lavamünd fließt. Schon in der NS-Zeit von Kriegsgefangenen erbaut, wurde es heuer modernisiert und besitzt nun sogar eine Fisch-/Migrationstreppe. Gleich geht’s in das Restaurant am Platz mit guter Küche. Zeit die Energiespeicher aufzufüllen, den Sonnenuntergang zu genießen und neue Pläne zu schmieden. Denn morgen geht’s weiter mit einem sehr interessanten Schlenker, den wir nicht auf dem Plan hatten.

Sommertour Kroatien 2021, Tag 19, 11.08.2021, Lavamünd – Turner See 56 km 760 hm

Nach einem frúhmorgendlichen Bad im Badesee, den wir ganz für uns alleine haben, und einem selbstgemachten Frühstück, sind wir frisch für den Aufstieg Richtung Klopeiner See. Hinter Lavamünd überqueren wir eine spektakuläre Hängebrücke,um wenig später auf einer Stahlkonstruktion in atemberaubender Höhe die Drau zu überqueren. Es scheint, als wollten wir in den Himmel, so hoch geht es hinaus. Doch die Berge am Horizont zeigen, dass es noch lange nicht mit dem Aufstieg vorbei ist. Eine herrliche Kärntner Landschaft. So viele schöne Motive und ich ärgere mich, das ich nur eine 50 € Kamera und das Handy mi habe um Fotos zu machen.Bei 23 bis mittags 35 Grad kommen wir in Völkermarkt an und stärken und beim „Meister des Brotes“. Dann geht’s wieder hinab und entlang der Drau. Perfekt das Radwegenetz hier in Austria. Dann pedalieren wir wieder fleißig bergauf zum Klopeiner See. Die Rezeption ist über Mittag geschlossen. Also weiter zum Turner See: Ausgebucht. Weiter zum Panorama Zeltplatz am Turner See: Ausgebucht bis auf einen kleinen Graszipfel an einer Kreuzung. Nein Danke. Weiter zum nächsten CP am See. Und wir trauen unseren Augen nicht, da stehen doch tatsächlich der Österreicher Siegfried und Rosmarie, die wir doch am Lavamünder See zufällig kennengelernt hatten. Was für ein Zufall. Und ein Zufall ist es auch, dass 10 Minuten vorher jemand seinen Platz abgesagt hatte, so dass wir die frei gewordene Parzelle beziehen können. Danach das kühlende Bad im See, ein Besuch des örtlichen Alpaka-Beauftragten und ein leckeres Essen im Strandrestaurant. Ein perfekter Tag!

Sommertour Kroatien 2021, Tag 20, 12.08.2021,  Turner See – Freistritz 44 km 360 hm

So früh am Morgen hat der Turner See dicke Nebelschwaden auf dem Wasser liegen. Doch das Wasser fühlt sich tatsächlich wärmer an als am Nachmittag. Schön, so ein Bad am Morgen um 6. Die Zeltsachen scheinen ebenfalls vom feuchten Nebel erfasst worden zu sein, denn sie sind triefend nass und obwohl die Sonne den Nebel vertreibt, schafft sie es nicht während unseres Frühstücks auf der Sonnenterrasse die Sachen zu trocknen. Also dann eben nass einpacken und los geht’s zunächst noch einmal zum Klopeiner See, dann zum Kleinsee und dann zur Drau. Unter der Annabrücke bei Gallizien, die wir auf der Hinfahrt ùberquert hatten, entscheiden wir uns spontan dazu die geplante Tour über die Seen zu ändern und weiter die Drau entlang zu fahren. Ein sehr guter Entschluss, denn die Landschaft ist der Hammer. Vor uns erheben sich schon majestätisch die Karawanken und die Landschaft ringsum ist einfach schön. Die breite Drau fließt träge dahin, allerdings von vielen Wasserkraftwerken ihrer ursprünglichen  Energie beraubt. Auch die Temperatur zehrt an unserer Energie, allerdings kann ich das nicht quantifizieren, da mein Rad-Thermometer anscheinend aufgrund der Hitze verbrutzelt ist. Auf einem optimal erschlossenen und gekennzeichneten Radwegenetz erreichen wir Freistritz und den sehr empfehlenswerten Naturcampingplatz der Familie Juritz mit Karawankenblick und Schwimmbad. Hier fühlen wir uns neben den vielen Holländern sehr wohl. Alles sehr gechillt. Dabei äußerst gepflegt und ruhig. Und die Küche steht der Fledermaus (wer sie kennt) nicht nach. Die Flasche Barolo für 73 € haben wir uns allerdings verkniffen.

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Sommertour Kroatien 2021, Tag 21, 13.08.2021, Feistritz – Klagenfurt 63 km 440 hm

Wir verlassen den „holländischen“ CP sehr früh, denn es soll wieder sehr heiß werden und für den Nachmittag sind teils kräftige Gewitter angekündigt. Es geht wieder an der Drau entlang. Und bitteschön: Mit Karawankenblick! Bei Rosegg verabschieden wir uns von der Drau und es geht noch ein letztes Mal bergan. Nach Überwindung des Höhenrückens fahren wir sanft bergab und erreichen das mondäne Seebad Velden am Wörthersee. Hier flaniert man gerne im Maserati, Porsche oder Bentley über die Seestraße. Im Strandcafè eines stillgelegten Kraftwerks genießen wir bei einem kleinen Imbiss den Blick auf das smaragdgrünblau schimmernde klare Wasser. Das weckt Lust auf ein kühlendes Bad im See! Kurze Zeit später entdecken wir einen der wenigen freien Zugänge zum See und erfrischen uns im kühlenden Nass. Hier breiten wir auch unsere gesamte Zeltausrüstung zum Trocknen aus. Die Flodders sind am Wörthersee angekommen. Ein mächtiger Gewitterdonner, eher Knall, lässt uns hochschrecken. Fast unbemerkt hat sich hinter dem Berg eine bleigraue Gewitterfront aufgebaut. Schnell packen wir alle Sachen zusammen und radeln durch die schwüle Hitze und das „Arme-Leute“ Villenviertel des Nordufers Klagenfurt entgegen. Wir erregen mit unserer Ausstattung oft Aufmerksamkeit und werden häufig von anderen Radfahrern angesprochen,wo wir denn her kämen oder hin führen. Dadurch ergeben sich oft ganz interessante Gespräche, vielfach mit Einheimischen. Die Gewitterfront immer vor Augen, aber glücklicherweise ohne Auswirkung auf unsere Fahrt, erreichen wir auf wunderbar angelegten Radwegen unbeschadet Klagenfurt. In einem slowenisch-österreichischen Internats nehmen wir Quartier und cruisen am Abend durch die schöne Stadt, in der vor drei Wochen unsere grandiose Radreise begann. Morgen fährt unser Zug um 8:40 Uhr. Oder auch nicht,

 wegen des Bahnstreiks? Es wird noch einmal spannend!

Sommertour Kroatien 2021, Tag 22, 14.08.2021, Klagenfurt – Köln 16 km. letzter Tag

Abfahrt 8:42 Uhr mit dem EC 114 ohne Umstieg, durchgehend nach Köln: Schon um 8:10 Uhr steht der Zug am Gleis 3 bereit, so dass wir genügend Zeit haben, ganz entspannt Räder und Gepäck zu verstauen. Bis München unterhalten wir uns sehr angeregt mit den beiden Radfahrern Mathias und Viola. Er ist gelernter Winzer aus Deidesheim und sie Krankenschwester. Zusammen haben sie 7 Kinder und sind so verrückte Radtourenfahrer wie wir. Wir lernen noch das ältere Duisburger Ehepaar mit Kindern, gleichaltrig wie die unsrigen, kennen und auch die älteren Frechener Herrschaften über 70, allesamt Mitglieder des ADFC‘. Also definitiv alle mit Rad-Affinität und im Abteil des Waggons Nr. 5 in einer zufälligen Schicksalsgemeinschaft miteinander verknúpft. Die Fahrt geht am Dachstein entlang und wieder durch die herrliche Landschaft, die wir schon auf der Hinfahrt bestaunen durften. Das Thermometer hier im Waggon 5 steigt auf mindestens 30 Grad. Die Schaffnerin behauptet jedoch fest, dass die Klimaanlage funktionieren würde. Na prima, Deutsche Bahn, wie wäre dann erst die Hitze bei einer ausgefallenen Klimaanlage? Das erfahren wir später von Mitreisenden, die diesbezüglich von geräumten Abteilen und dem Einsatz von Sanitätern bei einer vorherigen Fahrt berichten werden. Schweißtriefend sehnen wir uns jedenfalls nach dem kühlenden Fahrtwind unserer Radtouren. Gut, dass wir schon nach 11 Stunden – und pünktlich -aus dem Zug raus sein werden 😉

Unsere finale Fahrt fúhrt in den 14 km entfernten Abteiort Brauweiler, wo wir, ziemlich ausgehungert, im 5* – Restaurant von Andreas` mit Speisen und Getränken exzellent bewirtet werden 😉 Dann, zu Hause angekommen, erwarten uns frisch bezogene Betten, ein prall gefüllter Kühlschrank, Blumen auf dem Tisch. Danke Hanni, das erleichtert das Nachhausekommen ; -)

Das ist nun leider das Ende unserer Reise. Wir waren auch diesmal ein tolles Team und träumen schon wieder von der nächsten Radreise. Vorsicht: Solche Reisen sind äußerst gefährlich und unbequem, könnten auch – wenn es gut verläuft – ansteckend sein. Sie sind nicht unbedingt zur Nachahmung geeignet. Wahrscheinlich muss man tatsächlich verrückt sein, so etwas in unserem Alter zu machen. Aber für jede Anstrengung haben wir so vieles mehr an Erlebnissen, Erfahrungen und Bekanntschaften zurück bekommen, dass es sich nach unserer Ansicht wieder einmal voll gelohnt hat.

Vielen Dank für’s Lesen und eure Zeit dafür, die Beanspruchung des Speicherplatzes eurer Endgeräte, das genutzte Datenvolumen zum Hochladen der Berichte und Fotos und eventuell der damit verbundenen Störungen anderer Anwendungen im www, sowie last but not least, die vielen ermunternden und lustigen Kommentare!

Ende

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